Bienensterben und Neonicotinoide, Neues aus dem Landwirtschaftsministerium

luise  / pixelio.de

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Zuletzt habe ich über neue Studien zu diesem Thema am 12.04.2015 berichtet.

Der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am 20.07.2015 nun eine Eilverordnung unterzeichnet. Diese verbietet den Handel und das Aussäen von Wintergetreide-Saatgut, das mit bestimmten Neonicotioniden behandelt wurde, genannt sind die Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam.

Laut Pressemitteilung des Ministeriums ist die Behandlung (Beizung) von Saatgur mit diesen Wirkstoffen bei Wintergetreide bereits untersagt. Es stehe jedoch zu befürchten, dass solches Saatgut importiert wird. Dies solle mit der Verordnung verhindert werden. Die Verordnung tritt am 21.07.2015, also heute, in Kraft.

Der Minister: „Mit der Verordnung schützen wir die Bienen vor insektizidhaltigem Staub. Das nützt sowohl den Bienen als wichtigem Teil der Natur als auch den Bauern, die auf die Bestäubung ihrer Pflanzen durch die Bienen angewiesen sind.“

Was mir diesen Sommer bei Bienen und Wespen auffällt:

Es sind deutlich weniger als noch vor drei bis vier Jahren. Und sie benehmen sich großteils, als ob sie nicht alle Tassen im kleinen Kopf hätten. Oft taumeln sie mehr, als dass sie fliegen. Und sie bewegen sich viel weniger zielgerichtet als vor Jahren.

Wespen schnitten sich Teile aus der Frühstückswurst und flogen damit von dannen. Meist brachte die erste Wespe dann noch einen Kumpel mit. Und sie kamen mehrfach bis der Frühstückstisch abgeräumt war. Dieses Jahr haben sie Schwierigkeiten die Nahrungsquelle überhaupt wahrzunehmen.

Ich frage mich, womit dies bei Wespen zusammenhängt. Ob dies ähnlich ist wie bei Bienen?

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